Natursteine gelten als Visitenkarte einer Region. Sie prägen Landschaft und Baukultur in seinen natürlichen Vorkommen sowie in verbauter Form.

Für den besonderen Blick auf Naturstein, insbesondere hinter sonst verschlossene „Kulissen“ von Gewinnung und Verarbeitung, Bau- und Restaurierungsobjekten, zeichnet sich Hilke Domsch seit nunmehr 10 Jahren mit den jährlichen STEIN-Reisen des GKZ e.V. verantwortlich.

Beginnend mit einer ersten Fachexkursion 2011 nach Polen setzte sich die Angebotsreihe mit Belgien, Italien, Österreich, Schweden, Portugal und Frankreich fort. Die geplante Reise 2020 nach Spanien konnte aufgrund der COVID19-Pandemie nicht durchgeführt werden.

Ein Alleinstellungsmerkmal aller STEIN-Reisen ist der branchenübergreifende Diskurs und Blick auf Naturstein, um allen Interessen der Teilnehmenden gerecht zu werden. Die an und zwischen den Besichtigungspunkten geführten Fachdiskussionen zwischen den mitreisenden Architekten, Geologen, Restauratoren und Steinmetzen bilden längst einen eigenen Mehr-Wert der STEIN-Reisen. Einige der Mitreisenden sind u. a. deshalb von Anfang an mit dabei.

Im „Jubiläumsjahr“ 2021 stehen die Natursteine in der Mitte Deutschlands im Mittelpunkt:
STEIN-KULTURERBE-REISE 2021 „Baulandschaft und Bausteine zwischen Harz und Bentheim“ vom 5. bis 8. Mai 2021.

Die fachliche Expertise übernehmen Frau Dr. Angela Ehling, BGR, mit dem Spezialgebiet Bausandsteine, und Herr Dr. Jochen Lepper, ausgewiesener Fachmann für die Geologie und die Natursteinvorkommen des Weserberglandes.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Exkursionsflyer. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 29. März 2021!

Falls die zum Reisezeitraum bestehende Situation mit COVID19 eine Exkursion unmöglich macht bzw. nur mit starken Einschränkungen zulässt, sind dafür Vorabsprachen mit den Logistikpartnern getroffen worden, so dass kurzfristig umentschieden bzw. storniert werden kann.

Ein Vortrag von Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, Freiberg

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bis zum Jahr 2030 (Agende 2030) definiert. Dabei geht es zum einen um die Sicherstellung der Grundbedürfnisse der Menschen, wie Zugang zu Nahrung, Wasser/Sanitär, Energie, Bildung und Gesundheit oder Werte, wie Gleichstellung und zum anderen um die Mittel, dies zu erreichen, etwas durch wertvolle Arbeit, Innovation, Industrie und Infrastruktur unter Beachtung der Umwelt, insbesondere der Biodiversität und des Klimawandels. Weithin besteht die Auffassung, dass der Abbau von mineralischen und energetischen Rohstoffen aus der Erdkruste eines der Übel ist, die sich negativ auf die Umwelt und die Gesellschaft auswirken. Und tatsächlich wird immer wieder über katastrophale Folgen von Unfällen im Bergbau berichtet, zeichnen Kinder- und Frauenarbeit sowie Armut und Krankheiten dieses Bild.

Wir in Deutschland sind der drittgrößte Bedarfsträger dieser mineralischen und energetischen Rohstoffe weltweit und den größten Teil importieren wir aus allen Teilen der Welt. Ohne diese Rohstoffe wären der Fortschritt und der Wohlstand in Deutschland gar nicht möglich. Welche Rolle spielen nun die Geo-Rohstoffe – sind sie Fluch oder Segen? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Sichtweise des Autors, das eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft ohne Rohstoffabbau auf absehbare Zeit nicht möglich ist. Am Beispiel des Konzeptes eines verantwortungsvollen Rohstoffabbaus wird das Potenzial aufgezeigt, wie sich durch wissenschaftlich-praktische Erkenntnisse der Bergbau ständig technologisch weiter entwickelt und umweltfreundlicher, sicherer und sozialverträglicher werden kann. Das ist aber nicht ausreichend, um den Rohstoffhunger in der Zukunft zu decken. Verantwortungsvoller Konsum und Recycling sind weitere Schlüsselfragen im Rohstoffkreislauf.

Den Vortrag finden Sie hier.

Brussels, 19.11.2020

Partnering with the HORIZON 2020 MIREU project (Network of Mining and Metallurgy Regions in EU) we are pleased to invite you to a series of webinars from the MIREU project! The series is a chance to learn more about some of the project’s key findings. In the attachments you will find the event invitation as well as detailed agendas for each of the three sessions taking place:

 

Wednesday 25 November – 10:00 – 13:00 CET
The soft skills approach to responsible mining and metallurgy: education as a key ingredient for society-wide SLO
-> program

Wednesday 2 December – 14:00 – 15:30 CET
Funding and investment conditions: how to attract money but also to trigger innovation and build expertise in Europe
-> program

Thursday 3 December – 14:00 – 17:00 CET
Network of Mining and Metallurgy European Regions – joining our resources and giving the regions a voice in Brussels
-> program

 

Registration is now open for all three sessions on the MIREU website. You will receive a separate link to join each session you sign up to. We look forward to engaging with you throughout the series.

Contact:

Hilary Webb
Junior Policy & Communications Officer
Tel: +32 2 503 35 54
Mob: +32 2 486 47 61
Email: hilary.webb@errin.eu
Web: www.errin.eu

We are pleased to announce that the new Strategic Research & Innovation Agenda (SRIA) on Circular Economy is now published, and available for download here.

The SRIA was developed based on eight priority themes (biomass and biotechnologies, chemicals, construction and demolition, food, plastic, raw materials, waste and water) and builds on four societal areas that face sustainability challenges (urban areas, industrial systems, value chains and territory and sea) to identify priority areas to tackle EU region-wide issues and facilitate the circular economy transition.

Developed within the H2020 CICERONE project in consultation with a wide range of stakeholders, the SRIA will constitute the backbone of the future joint programming platform for circular economy: the EU Circular Cooperation Hub.

GKZ contributed and paid attention to include raw materials and metallurgy. And we are please to have these subjects considered in SRIA to a wide extend. We would like to take this opportunity - also in the name of CICERONE consortium - to thank all stakeholders that have provided feedback throughout the development of the SRIA, working with us to build more alignment and cooperation for circular economy R&I.

For more information on the CICERONE’s outputs, including the recent publication of a policy paper on “An innovation policy to meet the EU’s Green Deal circular economy goals”, visit our website at http://cicerone-h2020.eu/newsroom/

Photo: Courtesy Nickelhütte Aue.

Mit ihrer jüngsten Communication to the European Parliament on “Critical Raw Materials Resilience: Charting a Path towards greater Security and Sustainability”unterstreicht die Europäische Commission, dass der Zugang zu Rohstoffen eine strategische Sicherheitsfrage für die Verwirklichung des Green Deal ist. Die neue EU industrial strategy fordert hierzu eine strategische Autonomie, die auch den offenen Zugang zu fernen Rohstoffmärkten vorsieht nebst der forcierten Inwertsetzung der eigenen Rohstoffbasis durch verstärkte Exploration und Gewinnung. Genau hier setzt die von GREENPEG antizipierte Technologie an.

GREENPEG zielt auf einen bislang wenig erforschten Lagerstättentyp, dessen Rohstoffe große Bedeutung für zukünftige Technologien und hier insbesondere zur Elektromobilität und Energiewende besitzen. Es handelt sich dabei um Lithium-Cäsium-Tantal (LCT) und Niob-Yttrium-Fluor (NYF) Pegmatite. Sie sind in Europa relativ weit verbreitet, aber strukturell eher kleinräumig und kleinteilig sowie bislang wenig wirtschaftlich erkundbar. Der GREENPEG-Ansatz besteht darin, eine Reihe von Explorationstechnologien zu entwickeln und zu testen, die in flexible toolsets mit hoher industrieller Reife (TRL 7) überführt werden können. Die Validierung des neuen Ansatzes wird durch von der Industrie durchgeführte Erkundungen an Standorten in Österreich, Irland und Norwegen sichergestellt, mit weiteren Einsatzgebieten in Finnland, Portugal und Spanien.

Unter dem Titel „Join us feeding the energy transition“ startete im Juli 2020 das mit 13 Partnern aus fünf Ländern durchgeführte Verbundvorhaben, das von der Universität Oslo koordiniert und im Rahmen HORIZON 2020 Programms finanziert wird. Der GKZ vertritt hierbei den Bereich „Exploitation, Dissemination, Clustering“ und konzipierte zusammen mit seinem Partner scharfe//media, Dresden den Internetauftritt von GREENPEG.

Industriemuseum Chemnitz erweitert die Dauerausstellung thematisch

Auf Initiative und unter fachlicher Beratung des GKZ erweitert das Industriemuseum Chemnitz seine Dauerausstellung thematisch um die Bedeutung der Rohstoffe, insbesondere der heimischen Rohstoffe, für die Wirtschaft und unser tägliches Leben. So soll auch mehr Akzeptanz für diesen Wirtschaftszweig und mehr Rohstoffbewusstsein gefördert werden. Neben Beispielen aus der Vergangenheit, dem Erz-, Stein- und Braunkohlen- sowie dem Uranbergbau der Wismut, steht die Bedeutung der Rohstoffgewinnung für die aktuellen Bedürfnisse der Menschen im Fokus. Dabei geht es auch um Fragen der Verantwortung der Menschen gegenüber der Umwelt, um Wertschöpfungsprozesse und Kreislaufwirtschaft, um historische und aktuelle Entwicklungswege des Bergbaus und die Bedeutung der Rohstoffe für die Zukunft.

Ausgewählte Exponate demonstrieren beispielhalt in drei Ausstellungsbereichen die Vielfalt heimischer Rohstoffe und ihre Bedeutung für die Gesellschaft sowie Belebung und Stärkung der sächsischen und deutschen Montanwirtschaft.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des Industriemuseum Chemnitz vom 4.9.2020.

Dazu vertieften die Wissenschaftliche Leiterin, Frau Jantje Samtleben, und Leiter Abteilung Baustoffrecycling, Gipsrecycling, Gipsersatzbaustoffe, Dr. Simon Eichhorn ihre Gespräche im Beisein des Thüringenbeauftragten des GKZ, Andreas Schaubs, mit einem Besuch in der Geschäftsstelle des GKZ.

Der Focus der Kooperation, zu der gegenwärtig die Mitgliedschaft im GKZ geprüft wird, liegt auf F&E sowie Bewußtseinsbildung im Baustoffrecycling sowie Projektentwicklungen auf deutscher und europäischer Ebene. Der GKZ baut damit seine Präsenz in Thüringen aus und erweitert mit diesem wichtigen Thema sein Portfolio, untersetzt von Ergebnissen laufender und abgeschlossener Projekte, wie das HORIZON 2020 Vorhaben CICERONE.

MIREU Metallurgy Region Saxony

Freiberg, Lisbon 10.7.2020

On 25 and 26 May GKZ and NOVA organised MIREU’s first online workshop: Funding Tomorrow’s Raw Materials (RM) Sector. The organisers have summed up the events key discussion ahead of the publication of a report.

 

 

 

 

 

 

Day one introduced a number of MIREU regional partners’ approaches and best practices in strategically developing a region´s RM sector in the context of public funding schemes. The main topics discussed were:

  • How raising the awareness of governments and the public on the strategic importance of raw materials may lead to better access to funds;
  • How networking mining regions and stakeholders from RM sector joint ideas and messages may create a larger impact on policy decision-makers;
  • What is the role of the clusters in funding of tomorrow’s RM sector, for example, as matchmakers, enablers of new development projects and connecting between regional business and at EU level;
  • How can a networking project like MIREU, and subsequently organisation like CoMMER, support mining and metallurgy regions in response to the challenges raised by the Green Deal and industrial policies on the demand for RM production in the EU.

Day two focused on attracting private mining investments for the benefit of regions. The main topics discussed were:

  • The EU should consider re-evaluating the supply chain of critical industries in Europe;
  • Mining in Europe – constraints, opportunities and ways to create favourable conditions for investing in the regions with rich mineral resources;
  • The value of data and its accessibility;
  • Skills and labour force needed in today’s mining and metallurgy sector;
  • The role of SLO in the future establishment of mines in Europe.

The findings and key messages from the workshop will be summed up in a report which will be published soon. The report includes a background contextual research on EU funding programmes 2014-2020 in relation to mining and metallurgy sector, the importance of consistent policies in attracting private mining investments and the outlook of future EU policies and funding schemes from the perspective of RM sector.

Freiberg, 14.7.2020

Nicht online, sondern persönlich trafen sich die Geschäftsführer des BdG (Bonn), GDMB (Clausthal), VGBU (Berlin) und GKZ (Freiberg) um Kräfte zu bündeln. Gegenstand des Auftakttreffens in der Geschäftsstelle des GKZ für einen zukünftig steten Austausch waren die Analyse der Rohstoffstrategie der Bundesregierung und Maßnahmen für ihre kritische Hinterfragung insbesondere zum Thema einheimischen Rohstoffsicherung und zur Schaffung eines Level-Playing Fields. Ergebnisse lagen u.a. darin, dass der GKZ prüfen wird, dem Verein RohstoffWissen! beizutreten und hier seine „best practises“ für mehr Rohstoffbewußtsein in der Zivilgesellschaft beizusteuern.

Brüssel, 4.6.2020

GREENPEG ist das Acronym eines HORIZON 2020 Innovationsprojektes als Beitrag zum Arbeitsprogramm „Greening the economy in line with the UN Sustainable Development Goals“.

Schwerpunkt sind die Entwicklung und Optimierung von Explorationstechnologien für ein Explorations-Tool Kit für Lithium-Cäsium-Tantal und Niob-Yttrium-Fluor Pegmatite. Die Tests werden in vier Auswahlgebieten in Norwegen, Irland, Österreich und Portugal stattfinden. Der GKZ leitet das Arbeitspaket „Kommunikation, PR, Vernetzung, Innovationsmanagement und Ergebnisverwertung“ in dem insgesamt 9.250.000 € schweren Projekte mit 13 Partnern, darunter auch GKZ Mitglieder.

Nach dem „Online-Auftakttreffen“ am 4. Juni ist für den 24. November 2020 in Freiberg/Sachsen eine Regionale Kick-Off Konferenz geplant. Der Lunch der Webseite wird in der letzten Augustwoche 2020 vom Testgebiet Tysfjord in Norwegen aus erfolgten.

Finden Sie hier die Projektbeschreibung von GREENPEG auf CORDIS.