Künstliche Intelligenz verändert die berufliche Bildung – doch wie gelingt der sinnvolle Einsatz im Handwerk? Beim 2. Digitalen Runden Tisch des GKZ Freiberg im Rahmen des DiAgnostiK – Projektes diskutierten rund 70 Vertreter aus Praxis, Wissenschaft und Politik über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungen von KI in Ausbildung und Prüfung. Im Fokus standen innovative Ansätze für individualisiertes Lernen, digitale Prüfungsunterstützung und die dringend benötigte Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur. Klar wurde: KI bietet enormes Potenzial – wenn es gelingt, Technologie, Didaktik und Praxis sinnvoll zu verbinden. Mehr Infos entnehmen Sie bitte der Anlage.
Wir laden Sie ein zu einer Lernexkursion „Industry 4.0 / Advanced Manufacturing“ im Rahmen des EU Projektes IDEALIST am 10.–11. Juni in Nantes. Sie besuchen führende Industriepartner (u. a. Airbus Atlantic, Loiretech, IRT Jules Verne) und nehmen an Workshops, Fachvorträgen zu den Sachthemen sowie zur Strategischen Vorschau im Bereich der Industriebranchen Luft-/Raumfahrt; Mobilität / Smart Materials und Energieintensive Industrien sowie an Unternehmensbesichtigungen teil. Dabei bleibt viel Raum für die europäische Vernetzung. Als Industrie‑KMU können Sie einen Reisekostenzuschuss von bis zu 500 EUR erhalten. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Weitere Informationen finden Sie im BOOKLET.
Am 8. April 2026 fand das Projekt LEADER 2030 mit einer hochkarätigen Abschlussveranstaltung im Europäischen Parlament seinen erfolgreichen Abschluss. Dabei kamen EU-Politiker, führende Vertreter der Bahnindustrie und Rohstoffexperten zusammen, um zu erörtern, wie die Wertschöpfungsketten im europäischen Schienenverkehr gesichert werden können. Auf Einladung des Europaabgeordneten Francesco Torselli (Italien, ITRE-Ausschuss – Industrie, Forschung und Energie) und unter Beteiligung der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, der Europaabgeordneten Antonella Sberna, wurden bei der Veranstaltung die wichtigsten Ergebnisse und politischen Botschaften des Projekts vorgestellt. Die Projektkoordinatorin von LEADER 2030, Veronica Bocci, DITECFER, hob die strategische Rolle von Innovation und Clustern bei der Umsetzung des EU-Eisenbahn-Masterplans 2030 hervor und stellte aktuelle und anhaltende Versorgungsrisiken vor, denen Anbieter von Eisenbahntechnologie ausgesetzt sind. GKZ Geschäftsführer Dr. Wolfgang Reimer zeigte in einer Key Note mit dem Titel „Raw Materials Supply Risks Made in Europe“ auf, wie EU Politik aus Fehlern der Vergangenheit lernen sollte, um die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen wirksam zu verringern. Die Themen wurden mit den mitveranstaltenden Europaabgeordneten und dem Exekutivdirektor der Europe’s Rail JU, Giorgio Travaini, erörtert. Erfahren Sie mehr über „LEADER 2030 Final intelligence analysis and recommendations to deliver Europe’s Rail in 2030” sowie über den LEADER 2030 „Policy Brief“ mit unseren Empfehlungen zur Minderung von Versorgungsrisiken.
Als Partner im EU IDEALIST Projekt laden wir GKZ Freiberg e.V. Unternehmen und innovative Akteure ein, konkrete Herausforderungen der Produktionsindustrie gemeinsam zu lösen – schnell, fokussiert und vollständig online.
Am 1.–2. April 2026 bringen wir Industrieunternehmen mit technologiestarken Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und EDIHs zusammen, um in Teams an realen „Challenges“ aus drei Schlüsselökosystemen zu arbeiten: energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt/Verteidigung sowie Mobilität/Automotive. Ob Sie ein Unternehmen mit einem akuten Problem in der Fertigung sind oder eine Organisation, die eine Lösung mit fortgeschrittenen Technologien anbieten kann – dieses Hack&Match ist Ihre Chance, neue Partnerschaften aufzubauen, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und sich europaweit zu vernetzen.
Wie geht es? Als Challenge Provider können Sie bis zum 13. Februar 2026 Ihre Herausforderungen einreichen; als Solution Provider bewerben Sie sich zwischen dem 16. Februar und 20. März 2026 auf die veröffentlichten Challenges. Am 1. April erfolgt das gemeinsame Kick-off, gefolgt von intensiven Kollaborationssessions und der Vorstellung aller Lösungen vor einer Jury am 2. April – die besten Teams werden am 15. April 2026 im Rahmen einer Award Ceremony ausgezeichnet.
Die Teilnahme ist für Challenge Provider kostenfrei und für Solution Provider eine exzellente Gelegenheit, Kompetenzen sichtbar zu machen, potenzielle Kunden oder Partner zu gewinnen und sich frühzeitig in europäischen Wertschöpfungsketten zu positionieren.
Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie hier
Das EU LEADER 2030 Projekt, in dem der GKZ Partner ist, zielt darauf, die Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten für die Bahnindustrie zu stärken, insbesondere bei Rohstoffen, Komponenten und Schlüsseltechnologien. Durch Analysen von Verwundbarkeiten und konkrete industrie- und politiknahe Handlungsempfehlungen sollen europäische, robustere und innovationsfähige Bahnliefersysteme aufgebaut werden. Das schließt die Rohstoffsicherung mit ein. Hierzu wurde bereits vom GKZ der Bericht „Forecast for autonomy, bottlenecks and gaps for *Europe´s Rail 2030 raw material supply“ erarbeitet.
Auf dieser Basis wurden nunmehr Empfehlungen abgeleitet für mehr Rohstoff- und Technologie-Souveränität. Der LEADER 2030 Newsletter #5 informiert Sie mit dem Bericht „Intelligence Analysis And Recommendations to Deliver Europe´s Rail 2030“ über Empfehlungen hinsichtlich mehr Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten. Mit dem Bericht erfolgt zugleich eine Online-Konsultation bis zum 28. Februar 2026, in der Sie den Bericht einsehen und weitere Empfehlungen zu mehr Rohstoff- und Technologiesouveränität geben können. Da viele Komponenten und Technologien branchenübergreifend sind, so wie die Rohstoffsicherung per se, lohnt es sich, auch für das eigene Portfolio sich mit dem Bericht zu befassen und Empfehlungen zu geben.
Hier geht es zum Newsletter und zur Online-Konsultation:
*Europe’s Rail 2030 Master Plan ist eine strategische F&I‑Roadmap der europäischen Partnerschaft Europe’s Rail zur Transformation des Bahnsystems im Hinblick auf die EU‑Klima‑ und Digitalziele. Er legt fest, welche technologischen, digitalen und betrieblichen Innovationen bis 2030 entwickelt und großflächig demonstriert werden sollen, um mehr Kapazität, Zuverlässigkeit, Interoperabilität und Kostensenkung im europäischen Eisenbahnsystem zu erreichen (u. a. Verdopplung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs, großskalige Automatisierung, Stärkung des Güterverkehrs)
Lesen Sie den jüngsten Newsletter des EU HORIZON IDEALIST Projektes, in dem der GKZ als Partner als eines von neun EU Clustern mitwirkt. In den letzten Monaten ist unsere Community weiter gewachsen, hat sich ausgetauscht und Innovationen vorangetrieben, wodurch neue Impulse für die drei IDEALIST industriellen Ökosysteme entstanden sind. In dieser Ausgabe blicken wir auf die Aktivitäten zurück, die diese Zeit geprägt haben, und stellen die Fortschritte, Kooperationen und Erkenntnisse vor, die die nächsten Schritte auf dem Weg von IDEALIST vorantreiben. IDEALIST stärkt die Resilienz von KMU u.a. aus Bergbau, energieintensiven Branchen und der chemischen Industrien durch strategische Vorausschau, B2B sowie Partnerfindung für konkrete Problemlösungen über vernetzte Lernformate. Hiervon konnten bereits eine Reihe unserer Mitglieder und weitere sächsische KMU profitieren.
Foto: WACKER Chemie
Am 13. November 2025 trafen sich im Online-Format für etwa zwei Stunden rund 30 Akteure der Beruflichen Bildung aus den verschiedenen Lernorten (Berufsschule, Ausbildungsbetrieb, überbetriebliche Lehrunterweisung). Sie tauschten sich auf Grundlage von drei Impuls-Vorträgen aus:
1 – Die überbetriebliche Ausbildungsqualität im Handwerk prüfen und sichern
Prof. Sebastian Zug, TU Bergakademie Freiberg, und Hilke Domsch, GKZ Freiberg e.V.
2 – Azubis besser in der Ausbildung fördern am Beispiel der simpleclub-Lernplattform – Beispiel Maler-/Lackierhandwerk
Johannes Necker, simpleclub GmbH
3 – Digitale Tools in der überbetrieblichen Ausbildung – Erfahrungen und Einschätzungen der Handwerkskammer Münster
Brigitte Mertens, Handwerkskammer Bildungszentrum Münster
Die Vorträge zeichneten sich durch einen hohen Praxisbezug der digitalen Lernunterstützung für Auszubildende im handwerklich-technischen Bereich aus. Es gab neben theoretischen Einführungen auch konkrete Mit-Mach-Sequenzen für die Teilnehmenden. Insgesamt bildete sich ein konstruktives, neugieriges Begegnen ab und der Bedarf, sich in regelmäßigen Abständen auszutauschen.
Der neue Termin steht bereits fest: Dienstag, 28.04.2026, 14-16 Uhr zum Thema:
Lernen mit KI-Tools. Was kann KI leisten und was nicht?
Die Impuls-Vorträge stehen hier zur Verfügung:
Vortrag 1 - 3 als PDF in ownCloud
Für den nächsten Austausch stellen wir Ihnen rechtzeitig das genaue Programm zur Verfügung.

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Hilke Domsch, DiAgnostiK-Team / GKZ Freiberg
MOSAIC INNOVA, a Coordination and Support Action funded by HORIZON Europe, will run for 12 months. Its mission is to strengthen Europe’s innovation ecosystem around deep tech and critical technologies, while fostering sustainability, circularity, and industrial resilience across Europe. Main objectives of MOSAIC INNOVA are to
• Reduce fragmentation between regional and national innovation ecosystems.
• Foster cooperation between regions with different levels of innovation performance.
• Promote the exchange of best practices and knowledge transfer.
• Engage companies, clusters, research centres, and public administrations through communication, dissemination, and exploitation activities.
The project includes a European consortium committed to sustainable innovation: ISMC the Iberian Sustainable Mining Cluster, the International Center for Advanced Materials and Raw Materials of Castilla y León ICAMCyL Foundation, the Bulgarian Industrial Cluster Srednogorie, and Germany´s Geokompetenzzentrum Freiberg e.V.
Aim of MOSAIC INNOVA: Small- and medium-sized enterprises (SMEs) and start-ups focused on critical and deep technologies are crucial to enhancing value chains in digital innovation and clean technologies. The project will support them in transitioning to Industry 5.0 and foster an innovation ecosystem. The project will establish an excellence hub for deep-tech innovation, promoting knowledge exchange and technology transfer among partners. It involves local, regional, and national stakeholders to improve coordination and create better synergies between EU funds that promote resilient innovation and a circular economy. The project will summarise ecosystem actions and guide future developments, including stakeholder mapping, selecting four deep-tech companies, and analysing EIC Accelerator-certified entities applying for the Plug-in scheme.
GKZ is responsible for the following tasks: identifying, integrating, and supporting the most promising deep-tech enterprises within the MOSAIC project. Its role begins with establishing selection criteria and coordinating the process to identify companies with strong innovation potential, market readiness, and strategic value for the ecosystem. Once the most suitable enterprises are chosen, GKZ oversees their integration into the MOSAIC network, ensuring smooth collaboration and continuous evaluation to strengthen their innovation capacity. In addition, GKZ provides tailored support regarding funding and investment opportunities, helping these companies access suitable financial instruments for their business development. Through these combined efforts, GKZ acts as a central facilitator, ensuring the selected enterprises are effectively connected, supported, and empowered to contribute to the broader goals of the MOSAIC ecosystem.
Erforschung von Technologiekreisläufen und Rohstoffversorgungssystemen in der Chemie- und Eisenbahnindustrie. Die Learning Expeditions (LEX) von IDEALIST unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, sich an aktuelle und zukünftige Herausforderungen anzupassen, indem sie Anbieter technologischer Lösungen identifizieren und Kontakte zu alternativen Geschäftspartnern entlang der Wertschöpfungsketten sowie zu innovativen Kooperationspartnern für die Materialentwicklung herstellen. IDEALIST deckt die drei wichtigsten Industriezweige ab: energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Mobilität, Transport und Automotive. Knüpfen Sie Kontakte zu KMU aus der Region sowie aus dem IDEALIST-Netzwerk. Die Hauptzielgruppen dieser zweitägigen Veranstaltung sind KMU, die sich für die Bereiche Rohstoff- und Ausgangsmaterialversorgung, Technologien für Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung von Prozessen sowie innovative Lösungen in der Materialentwicklung oder digitale Lösungen für chemische F&E-/Produktionsprozesse interessieren oder in diesen Bereichen tätig sind. Bitte beachten Sie, dass die Konferenzsprache Englisch ist und die Teilnahme an der Matchmaking-Aktivität freiwillig ist. Tag 1 – Konferenztag: Ein ganzer Tag mit Fachvorträgen und Networking-Aktivitäten, um mit potenziellen alternativen Lieferanten, Anbietern neuartiger Lösungen und inspirierenden Experten aus den sieben europäischen Projektpartnerländern und Ökosystemen in Kontakt zu treten, Ihr eigenes Netzwerk zu erweitern, neues Wissen zu erwerben und sich über bewährte Verfahren zu informieren. Sie können auch von Startup-Präsentationen, B2B-Matchmaking und einem „Walk & Talk” in den Weinbergen profitieren. Tag 2 – Besichtigung von Wacker Chemie: Wir bringen Sie zu einem der größten deutschen Produktionsstandorte für siliziumbasierte Chemikalien und Materialien, der von der Wacker Chemie AG in Nünchritz betrieben wird. Zu den Hauptprodukten zählen rund 200 verschiedene Silikone, pyrogene Kieselsäure und hochreines polykristallines Silizium für die Solarindustrie sowie Silikonklebstoffe und -dichtstoffe. Der Produktionsstandort ist ein Paradebeispiel für abfallarme und energieeffiziente Produktion und leistet Pionierarbeit mit einem Drohnenprojekt zur Ermittlung von Energie- und Wärmeverlusten in der Isolierung. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier.
Lösungsgeber aufgepasst: Im Rahmen des Projektes IDEALIST werden Lösungen für Energieeffizienz für folgende vier Herausforderungen gesucht.
Ferner können eigene Herausforderungen genannt und über das Hack&Match beworben werden. Zielgruppe sind Technisch versierte KMU, Start-ups, Forscher, Technologiezentren, EDIHs, digitale Innovationszentren, Accelerators und andere ähnliche Scale-up-Organisationen. Mehr dazu