Am 24. November 2026 trifft sich die Projektgemeinschaft des EU-Projekts IDEALIST in Lyon und online zu einer Veranstaltung, bei der es darum geht, wie europäische KMU Veränderungen antizipieren, sich an neue Herausforderungen anpassen und sich für die Zukunft neu ausrichten können. Diese Veranstaltung, die gemeinsam von den Clustern EDEN und CARA organisiert wird, ist mehr als nur eine Abschlusskonferenz: Es wird ein Tag sein, an dem die dreijährige Zusammenarbeit in praktische Erkenntnisse, neue Kontakte und konkrete Chancen für europäische KMU, Cluster und Innovationsakteure aus drei unterschiedlichen Ökosystemen umgesetzt wird: Energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt / Verteidigung und Mobilität, Transport und Automotive. Merken Sie sich den Termin vor und fordern Sie weitere Informationen an, indem Sie uns kontaktieren: office@gkz-ev.de.
Globale Machtverschiebungen, neue Rohstoffpartnerschaften und technologische Umbrüche verändern die Voraussetzungen für eine resiliente Rohstoffversorgung und wettbewerbsfähige Wertschöpfung. Der Sächsische Rohstofftag 2026 bringt hierzu Perspektiven aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen: Von MERCOSUR und Zentralasien über heimisches Lithium und Helium bis zu weißem Wasserstoff, synthetischen Kraftstoffen und ressourceneffizienter KI-Hardware. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Europa Rohstoffsicherung künftig partnerschaftlich, innovationsorientiert und strategisch gestalten können - und welche Rolle dabei gesellschaftliche Kommunikation, Akzeptanz und politische Deutungskonflikte spielen. Zum Programm und Registrierung
Mitte Juni fand im Rahmen des EU Projektes IDEALIST, in dem der GKZ Partner ist, die 5. Learning Expedition statt. Ausrichter war das französische Cluster ALBATROS Gie, das hierzu nach Nantes einlud. Im Fokus standen die Themen Advanced Manufacturing, Verbundwerkstoffe, hybride Fertigungsprozesse und 3D-Druck. Gegenstand der zweitägigen Veranstaltung war der Austausch mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Cluster aus den drei Kernbereichen des IDEALIST Projektes: Energieintensive Industrie, Mobilität und Luft- und Raumfahrt aus ganz Europa. Wie bei den vorherigen Learning Expeditions konnten projektfremde Firmen an dem Treffen teilnehmen und damit auch Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen und industrielle Anwendungen durch Industriebefahrungen und im Austausch mit Vertretern der Projektpartner erhalten. Dazu reichte der GKZ wieder Reisevoucher in Höhe von 500 Euro aus. Die Dresdner Firma simfacture GmbH machte hiervon Gebrauch und kam mit wertvollen Einblicken in die Kooperationspartner aber auch dem europäischen Cluster zurück. Für uns als Geokompetenzzentrum Freiberg sind das nebst unserem Mitglied Chemie-Cluster Bayern, das ebenfalls in Nantes zugegen war, wichtige Bausteine, um neue Impulse, Partnerschaften und Ideen für unsere Clusterarbeit und unsere Mitglieder in Erfahrung zu bringen. Vielen Dank an das IDEALIST-Konsortium und ALBATROS Gie für die hervorragende Organisation und den inspirierenden Austausch!
IDEALIST ist ein EU-finanziertes Horizon-Europe-Projekt, in dem das GKZ als Partner mitwirkt. Ziel des Projekts ist es, kleine und mittlere Unternehmen in drei zentralen Industrieökosystemen – energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt & Verteidigung sowie Mobilität, Transport & Automotive – widerstandsfähiger zu machen und sie beim Einsatz fortgeschrittener Technologien zu unterstützen. Der aktuelle IDEALIST-Newsletter informiert über laufende Aktivitäten, erste Ergebnisse und Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen und Cluster. Als GKZ bringen wir unsere Netzwerk- und Innovationskompetenz in rohstoff- und energieintensiven Wertschöpfungsketten in das Projekt ein.
Künstliche Intelligenz verändert die berufliche Bildung – doch wie gelingt der sinnvolle Einsatz im Handwerk? Beim 2. Digitalen Runden Tisch des GKZ Freiberg im Rahmen des DiAgnostiK – Projektes diskutierten rund 70 Vertreter aus Praxis, Wissenschaft und Politik über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungen von KI in Ausbildung und Prüfung. Im Fokus standen innovative Ansätze für individualisiertes Lernen, digitale Prüfungsunterstützung und die dringend benötigte Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur. Klar wurde: KI bietet enormes Potenzial – wenn es gelingt, Technologie, Didaktik und Praxis sinnvoll zu verbinden. Mehr Infos entnehmen Sie bitte der Anlage.
Wir laden Sie ein zu einer Lernexkursion „Industry 4.0 / Advanced Manufacturing“ im Rahmen des EU Projektes IDEALIST am 10.–11. Juni in Nantes. Sie besuchen führende Industriepartner (u. a. Airbus Atlantic, Loiretech, IRT Jules Verne) und nehmen an Workshops, Fachvorträgen zu den Sachthemen sowie zur Strategischen Vorschau im Bereich der Industriebranchen Luft-/Raumfahrt; Mobilität / Smart Materials und Energieintensive Industrien sowie an Unternehmensbesichtigungen teil. Dabei bleibt viel Raum für die europäische Vernetzung. Als Industrie‑KMU können Sie einen Reisekostenzuschuss von bis zu 500 EUR erhalten. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Weitere Informationen finden Sie im BOOKLET.
Am 8. April 2026 fand das Projekt LEADER 2030 mit einer hochkarätigen Abschlussveranstaltung im Europäischen Parlament seinen erfolgreichen Abschluss. Dabei kamen EU-Politiker, führende Vertreter der Bahnindustrie und Rohstoffexperten zusammen, um zu erörtern, wie die Wertschöpfungsketten im europäischen Schienenverkehr gesichert werden können. Auf Einladung des Europaabgeordneten Francesco Torselli (Italien, ITRE-Ausschuss – Industrie, Forschung und Energie) und unter Beteiligung der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, der Europaabgeordneten Antonella Sberna, wurden bei der Veranstaltung die wichtigsten Ergebnisse und politischen Botschaften des Projekts vorgestellt. Die Projektkoordinatorin von LEADER 2030, Veronica Bocci, DITECFER, hob die strategische Rolle von Innovation und Clustern bei der Umsetzung des EU-Eisenbahn-Masterplans 2030 hervor und stellte aktuelle und anhaltende Versorgungsrisiken vor, denen Anbieter von Eisenbahntechnologie ausgesetzt sind. GKZ Geschäftsführer Dr. Wolfgang Reimer zeigte in einer Key Note mit dem Titel „Raw Materials Supply Risks Made in Europe“ auf, wie EU Politik aus Fehlern der Vergangenheit lernen sollte, um die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen wirksam zu verringern. Die Themen wurden mit den mitveranstaltenden Europaabgeordneten und dem Exekutivdirektor der Europe’s Rail JU, Giorgio Travaini, erörtert. Erfahren Sie mehr über „LEADER 2030 Final intelligence analysis and recommendations to deliver Europe’s Rail in 2030” sowie über den LEADER 2030 „Policy Brief“ mit unseren Empfehlungen zur Minderung von Versorgungsrisiken.
Als Partner im EU IDEALIST Projekt laden wir GKZ Freiberg e.V. Unternehmen und innovative Akteure ein, konkrete Herausforderungen der Produktionsindustrie gemeinsam zu lösen – schnell, fokussiert und vollständig online.
Am 1.–2. April 2026 bringen wir Industrieunternehmen mit technologiestarken Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und EDIHs zusammen, um in Teams an realen „Challenges“ aus drei Schlüsselökosystemen zu arbeiten: energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt/Verteidigung sowie Mobilität/Automotive. Ob Sie ein Unternehmen mit einem akuten Problem in der Fertigung sind oder eine Organisation, die eine Lösung mit fortgeschrittenen Technologien anbieten kann – dieses Hack&Match ist Ihre Chance, neue Partnerschaften aufzubauen, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und sich europaweit zu vernetzen.
Wie geht es? Als Challenge Provider können Sie bis zum 13. Februar 2026 Ihre Herausforderungen einreichen; als Solution Provider bewerben Sie sich zwischen dem 16. Februar und 20. März 2026 auf die veröffentlichten Challenges. Am 1. April erfolgt das gemeinsame Kick-off, gefolgt von intensiven Kollaborationssessions und der Vorstellung aller Lösungen vor einer Jury am 2. April – die besten Teams werden am 15. April 2026 im Rahmen einer Award Ceremony ausgezeichnet.
Die Teilnahme ist für Challenge Provider kostenfrei und für Solution Provider eine exzellente Gelegenheit, Kompetenzen sichtbar zu machen, potenzielle Kunden oder Partner zu gewinnen und sich frühzeitig in europäischen Wertschöpfungsketten zu positionieren.
Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie hier
Das EU LEADER 2030 Projekt, in dem der GKZ Partner ist, zielt darauf, die Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten für die Bahnindustrie zu stärken, insbesondere bei Rohstoffen, Komponenten und Schlüsseltechnologien. Durch Analysen von Verwundbarkeiten und konkrete industrie- und politiknahe Handlungsempfehlungen sollen europäische, robustere und innovationsfähige Bahnliefersysteme aufgebaut werden. Das schließt die Rohstoffsicherung mit ein. Hierzu wurde bereits vom GKZ der Bericht „Forecast for autonomy, bottlenecks and gaps for *Europe´s Rail 2030 raw material supply“ erarbeitet.
Auf dieser Basis wurden nunmehr Empfehlungen abgeleitet für mehr Rohstoff- und Technologie-Souveränität. Der LEADER 2030 Newsletter #5 informiert Sie mit dem Bericht „Intelligence Analysis And Recommendations to Deliver Europe´s Rail 2030“ über Empfehlungen hinsichtlich mehr Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten. Mit dem Bericht erfolgt zugleich eine Online-Konsultation bis zum 28. Februar 2026, in der Sie den Bericht einsehen und weitere Empfehlungen zu mehr Rohstoff- und Technologiesouveränität geben können. Da viele Komponenten und Technologien branchenübergreifend sind, so wie die Rohstoffsicherung per se, lohnt es sich, auch für das eigene Portfolio sich mit dem Bericht zu befassen und Empfehlungen zu geben.
Hier geht es zum Newsletter und zur Online-Konsultation:
*Europe’s Rail 2030 Master Plan ist eine strategische F&I‑Roadmap der europäischen Partnerschaft Europe’s Rail zur Transformation des Bahnsystems im Hinblick auf die EU‑Klima‑ und Digitalziele. Er legt fest, welche technologischen, digitalen und betrieblichen Innovationen bis 2030 entwickelt und großflächig demonstriert werden sollen, um mehr Kapazität, Zuverlässigkeit, Interoperabilität und Kostensenkung im europäischen Eisenbahnsystem zu erreichen (u. a. Verdopplung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs, großskalige Automatisierung, Stärkung des Güterverkehrs)
Lesen Sie den jüngsten Newsletter des EU HORIZON IDEALIST Projektes, in dem der GKZ als Partner als eines von neun EU Clustern mitwirkt. In den letzten Monaten ist unsere Community weiter gewachsen, hat sich ausgetauscht und Innovationen vorangetrieben, wodurch neue Impulse für die drei IDEALIST industriellen Ökosysteme entstanden sind. In dieser Ausgabe blicken wir auf die Aktivitäten zurück, die diese Zeit geprägt haben, und stellen die Fortschritte, Kooperationen und Erkenntnisse vor, die die nächsten Schritte auf dem Weg von IDEALIST vorantreiben. IDEALIST stärkt die Resilienz von KMU u.a. aus Bergbau, energieintensiven Branchen und der chemischen Industrien durch strategische Vorausschau, B2B sowie Partnerfindung für konkrete Problemlösungen über vernetzte Lernformate. Hiervon konnten bereits eine Reihe unserer Mitglieder und weitere sächsische KMU profitieren.
Foto: WACKER Chemie